Rolls-Royce Oldtimer

Daten der Rolls-Royce Motor Cars Ltd.

Rechtsform: Limited Company

Gründung: 1906

Sitz: Bracknell, Vereinigtes Königreich

Mitarbeiter: 1300 (Stand 2014)

Webseite: https://www.rolls-roycemotorcars.com

Der Name Rolls-Royce steht für Luxus, Eleganz und Anmut. Zu den Kunden des britischen Autoherstellers zählen vor allem der Hochadel, Hollywood-Stars und andere Personen, für die nahezu jeder Preis erschwinglich ist. Der bekannteste Rolls-Royce-Fahrer Deutschlands war die Modeikone Rudolph Mooshammer.

Die Wandlung von Rolls-Royce zu einer luxuriösen Limousinen-Marke gleicht einem Märchen, begann doch alles mit dem Bau von Elektroanlagen…

1904: Henry Royce entwickelt sein erstes Auto

Im Jahr 1884 gründeten der Ingenieur F. H. Royce und E. A. Claremont gemeinsam das Unternehmen >>F.H. Royce and Co<<. Hier wurden Elektroanlagen hergestellt. Im Jahr 1894 wurde der Betrieb in >>Royce Ltd.<< umbenannt.

Henry Royce erwarb im Jahr 1902 einen gebrauchten französischen Zweizylinder des Typs Decauville 10 hp. Er holte das Auto persönlich am Bahnhof ab (das Fahrzeug wurde per Bahn geliefert). Jedoch folgte schon bald die Ernüchterung des stolzen Autobesitzers. Es gelang Royce nämlich nicht, den Decauville zu starten. Aufgrund seiner Unzufriedenheit mit der Qualität des Wagens entschied sich der junge Unternehmer dazu, den Verwaltungsrat der >>Royce Ltd.<< um Erlaubnis zu bitten, drei eigene Autos zu bauen – ein Meilenstein in der Geschichte der Automobilentwicklung!

Kurze Zeit später, am 1. April 1904, stellte Royce seinen Prototyp namens Royce 10 hp fertig. Er fuhr mit diesem vom Firmengelände in Manchester zu seinem Wohnhaus in Knutsford und zurück. Die Strecke vom Firmengelände zum Wohnhaus betrug immerhin 25 km. Der Royce 10 hp bewältigte die 50 km vollkommen ohne Probleme.

 

Fahrgestell-Hersteller und Karosseriebauer

Bereits im Jahr 1903 begann Henry Royce damit, Chassis samt Motor, Achsen, Getriebe, Rädern und Bremsen herzustellen. Die Fahrgestelle wurden an einen Karosseriebauer ausgeliefert und hier durch Sitze, Innenverkleidungen, Armaturenbrett etc. ergänzt.

Eine solche Fokussierung auf die Fertigung von Fahrgestellen war zu dieser Zeit längst nichts Ungewöhnliches. Die Fahrzeug-Käufer erwarben von einem Fahrzeughersteller ein motorisiertes Fahrgestell und ließen dieses von einem spezialisierten Karosseriebauunternehmen nach ganz eigenen Wünschen aufbauen. Es lag also grundsätzlich in den Händen des Kunden, für welchen Aufbau-Hersteller er sich entschied.

Es gab aber dennoch einige Karosseriebauer, die von Rolls-Royce-Kunden bevorzugt wurden. Hierzu zählten u.a. >>H.J. Mulliner and Co.<<, >>Park Ward<< und >>Hooper & Co. Coachbuilders<<. Dabei war die im Jahr 1805 gegründete Kutschenfirma >>Hooper & Co. Coachbuilders<< vermutlich der exklusivste Karosseriebauer. Das Unternehmen belieferte beispielsweise auch Königin Victoria jahrzehntelang mit Kutschen.

  • Gut zu wissen: Aufgrund der Trennung von Chassis- und Karosserie-Hersteller kann die einwandfreie Identifizierung eines Modells von Rolls-Royce ausschließlich anhand der Chassis-Nummer (Stichwort „Rolls-Royce-Chassis-Card“) erfolgen.

 

Rolls-Royce 20 25 HP Saloon 1935

Rolls-Royce-20-25-HP-Saloon-1935

Rolls-Royce 20 25 HP Motor

Rolls-Royce-20-25-HP-Motor

Rolls-Royce 20 25 HP Innenraum

Rolls-Royce-20-25-HP-Innenraum

Das erste Aufeinandertreffen von Rolls und Royce

Einen seiner Prototypen behielt Royce für sich selbst. Den zweiten übergab er an seinen Geschäftspartner Claremont. Und den dritten erhielt ein Großaktionär von Royce. Dessen Name war Henry Edmunds. Dieser erwähnte seine positiven Erfahrungen mit dem 10 hp gegenüber seinem Bekannten Claude Johnson. Der ließ sich von den Erzählungen inspirieren und versuchte schon bald, seinen Geschäftspartner Charles Rolls für Royce zu interessieren. Was ihm auch gelang – schon bald wurde über Edmunds ein Treffen zwischen Rolls und Royce vereinbart.

 

Die Probefahrt im Royce 10 hp

Rolls hatte zu Beginn des Jahres 1903 einen der ersten Autovertriebe Großbritanniens gegründet. Das Unternehmen trug den Namen "C.S. Rolls & Co."und war in Fulham angesiedelt. Als sich Rolls und Royce im Jahr 1904 kennenlernten, war "C.S. Rolls und Co."darauf spezialisiert, Luxusautos der Typen Panhard und Minerva zu importieren und zu verkaufen. Schon zu Beginn seiner unternehmerischen Karriere war Rolls darauf aus, eine britische Automarke in sein Programm aufzunehmen. Bis zum 4. Mai 1904 fand Rolls jedoch kein britisches Fahrzeug, das seinen hohen Qualitätsansprüchen gerecht wurde.

Es war dieser 4. Mai, an dem sich Rolls und Royce das erste Mal trafen und zwar in einem Hotel in Manchester. Royce ermöglichte Rolls eine Probefahrt im Royce 10 hp und der Autohändler war auf Anhieb überzeugt.

Kurz darauf begann Royce mit der Serienproduktion seines Prototyps und zwar ohne, dass es einen festen Kaufvertrag zwischen ihm und Rolls gab. Der Royce 10 hp wurde leicht modifiziert und fortan als Rolls-Royce 10 hp vermarktet. Bereits 1904/ 1905 wurden 17 Modelle gebaut.

 

Dezember 1904: Rolls-Royce wird geboren

Am 23.12. 1904 hielt man vertraglich fest, was schon Monate zuvor per Handschlag vereinbart wurde: Sämtliche Verkaufsrechte für die Fahrzeuge, die "Royce Ltd."herstellte, gingen an C.S. Rolls & Co.". Außerdem wurde vertraglich vereinbart, dass die Autos unter dem Namen "Rolls-Royce" zu verkaufen seien.

Rolls-Royce von 1921 bis 1991

Im Jahr 1921 eröffnete der Luxus-Autohersteller ein Chassiswerk in den USA. Schon bald folgte ein eigener Aufbau-Hersteller. Für den Aufbau der US-Chassis war vor allem die Tochtergesellschaft "Rolls-Royce Custom Coach Work" zuständig. Aber auch andere Unternehmen versahen die Fahrgestelle mit Karosserien.

Nur vier Jahre später kaufte Rolls-Royce die von der Wirtschaftskrise stark gebeutelte Firma "Brewster" auf. Diese war das führende Unternehmen auf dem US-Karosseriebau-Markt. Und im Jahr 1933 beteiligte man sich an dem Karosseriebauer "Park Ward", ehe man diesen im Jahr 1939 vollständig übernahm.

Im Jahr 1959 folgte die Übernahme des Karosseriebauers H.J. Mulliner and Co. aus Northampton. Nur zwei Jahre später wurde dieses Unternehmen von Rolls-Royce mit dem anderen Tochterunternehmen Park Ward verschmolzen – die Firma Mulliner Park Ward war geboren. In der in Willesden angesiedelten Fabrik stellte man in Handarbeit Karosserien für Modelle, wie den Rolls-Royce Phantom V und den Rolls-Royce Silver Cloud her.

Im Jahr 1991 schloss Mulliner Park Wardseine Pforten, was auch die Einstellung der Phantom-Produktion zur Folge hatte. Heute ist der Name Mulliner Park Ward lediglich eine Marketingbezeichnung für bestimmte Ausführungen von Bentley-Modellen.

 

Die ersten Autos mit Serienkarosserie

Die ersten kompletten Autos samt Serienkarosserie von Rolls-Royce verließen im Jahr 1946 die Garagen. Hierbei verwendete man nicht nur Stahlblech, sondern schon bald auch das deutlich leichtere Aluminium. Als erstes Konzernfahrzeug dieser neuen Ära gilt das sogenannte Silver-Wraith-Schwestermodell Bentley Mark VI. Dieses wurde kurze Zeit später auch als Silver Dawn von Rolls-Royce vermarktet. Parallel zur Auslieferung von Serienautos fertigte man aber auch weiter Karosserie-Einzelanfertigungen an.

Die Teile für die Serienkarosserien erhielt Rolls-Royce von der Fertigungsanlage Pressed Steel. Im Jahr 1996 rief Rolls-Royce jedoch eine eigene Karosseriefertigung für die Serienproduktion ins Leben. Pressed Steel wurde später von VW übernommen und fertigt mittlerweile Karosserieteile für Bentley.

 

Rolls-Royce und Bentley

Rolls-Royce übernahm 1931 die Bentley Motors Ltd.. „Bentley“ war über Jahre hinweg lediglich der Markenname für bestimmte Modelle des Autoherstellers. Im Jahr 1998 wurde die Automobilsparte von Rolls-Royce allerdings aufgespalten – für die beiden vereinten traditionsreichen Marken brach eine neue Ära an. Die Rechte an Bentley sicherte sich VW. Das deutsche Unternehmen strebte danach, eine dedizierte sportliche Luxussparte zu entwickeln. Die Rechte an Rolls-Royce sicherte sich hingegen der deutsche Automobilhersteller BMW. In der Folge wurden Rolls-Royce und Bentley ab 2003 getrennt.

Der BMW-Konzern baute ab 2002 eine neue Produktion für Limousinen, Cabriolets und Coupés der Oberklasse auf. Diese Fahrzeuge werden noch immer in Handarbeit gefertigt und als exklusive Kleinserien angeboten. Man bleibt sich der Tradition von Henry Royce und Charles Rolls, die teuersten Serienmodelle der Welt herzustellen also treu.

 

Rolls-Royce Silver CLoud II 1960

Rolls-Royce-Silver-CLoud-II-1960

RR-Silver Cloud II 1960 Innenraum

RR-Silver-Cloud-II-1960-Innenraum

Rolls-Royce Silver Cloud II 1960 Rückbank

Rolls-Royce-Silver-Cloud-II-1960-Innenraum_2

Rolls-Royce: Langlebigkeit, Luxuriösität, Ruhe beim Fahren

Die Legende >>Rolls-Royce<< begann im Jahr 1906 und zwar mit der vorgestellten Baureihe namens Silver Ghost. Diese zeichnete sich als erste Rolls-Royce-Baureihe durch die Attribute aus, für die der Markenname noch heute steht: Langlebigkeit, Luxuriösität und Ruhe beim Fahren. Schon bald wurde der „Spirit of Ecstasy“ zum Markenzeichen der Fahrzeuge mit der ausladenden Karosserie und der edlen Innenausstattung.

 

Der Rolls-Royce Ghost ab 2009

Die Wagen der Silver Ghost Reihe wurden von 1906 bis 1925 gebaut. Rolls-Royce wäre aber nicht Rolls-Royce, wenn man den Spirit der damaligen Zeit nicht auch heute aufleben lassen könnte. Der Rolls-Royce Ghost ab 2009 übernimmt den sportlichen Teil im Sortiment. Auf diese Weise möchte man das Profil, das durch die Ausgliederung von Bentley verloren ging, wieder in das Unternehmen bringen. Der Rolls-Royce Ghost basiert technisch auf der Bauplattform des BMW 7ers. Die Limousine ist 5,40 m lang und hat einen Radstand von 3,30 m. Wie im Rolls-Royce Phantom arbeitet im Inneren ein V12-Aggregat. Dank der Bi-Turbotechnik und einer angehobenen Leistung (571 PS) weist der Rolls-Royce Ghost allerdings eine stärkere Performance auf.

 

Der Rolls-Royce Phantom

Die Unternehmensgeschichte von Rolls-Royce ist von langen Modellzyklen und gemäßigten Modifikationen im Rahmen einer Modellpflege gekennzeichnet – Kontinuität in der Modellpolitik spielt bei Rolls-Royce eine größere Rolle als bei jedem anderen Autohersteller. So gab es beispielsweise sechs Generationen des Rolls-Royce Phantom (1925 bis 1991), ehe BMW diesen Namen erneut verwendete.

Unter dem Phantom war die Silver-Reihe angesiedelt. Die Limousinen wurden 1949 mit dem Silver Dawn und den Modellen der Baureihe Silver Wraith eingeführt. Es folgten der Rolls-Royce Silver Cloud (1955), der Silver Shadow, der Silver Spirit und der Silver Spur. Der Silver Seraph wurde sogar zum Jahr 2002 gebaut. Im Jahr 2003 frischte BMW die Rolls-Royce-Limousinen dann mit einer neuen Phantom-Generation auf.

Die neue Phantom-Generation

Am Design des neuen Phantoms kann man deutlich erkennen, dass die Limousine mit ihrer kompakt gestalteten Front und ihrer strengen Linienführung als Nachfolger des Silver Spirit konzipiert wurde. Und auch bei der Motorisierung gibt es klare Gemeinsamkeiten. Schließlich hatte BMW in den 1990ern bereits das V12-Aggregat für die Limousine geliefert. Im neuen Phantom wurde der Hubraum allerdings deutlich angehoben und zwar auf 6,75 Liter. Ebenso wurde die Leistung auf 460 PS (338 kW) gesteigert.

Rolls-Royce – mehr als repräsentative Limousinen

Der britische Luxushersteller hatte sich jahrzehntelang auf die Entwicklung von repräsentativen Limousinen konzentriert. In den 1970ern entschied man sich jedoch dazu, das Image der Marke zu verjüngen und ein anderes Publikum als das Chauffeur-Klientel anzusprechen. Man stellte den Rolls-Royce Camargue vor – ein Coupé im italienischen Design. Das Coupé-Programm wurde zudem durch den Corniche ergänzt. Dieser wurde bis 2002 auch als Cabriolet angeboten. In den Jahren 2007 und 2008 folgten ein Phantom Coupé und ein Phantom Cabriolet und zwar mit derselben Motorisierung wie bei der Phantom Limousine.

 

 

 

 

Preis auf Anfrage
Baujahr:
1950
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
90 kW (122 PS)
Hubraum:
4.257 ccm
Lackierung:
Midnight blue - light blue
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Grau
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1962
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
147 kW (200 PS)
Hubraum:
6.230 ccm
Lackierung:
Dunkelrot
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige
Baujahr:
1965
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
147 kW (200 PS)
Hubraum:
6.230 ccm
Lackierung:
Maroon black over burgundy
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Braun
Baujahr:
1972
Kilometerstand:
98.000 km (abgelesen)
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
147 kW (200 PS)
Hubraum:
6.750 ccm
Lackierung:
Creme-braun
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige
Baujahr:
1974
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
147 kW (200 PS)
Hubraum:
6.750 ccm
Lackierung:
Silber, Dach Everflex schwarz
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Schwarz
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1975
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
155 kW (211 PS)
Hubraum:
6.750 ccm
Lackierung:
Mediterranean blue
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1978
Kilometerstand:
145.000 km (abgelesen)
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
155 kW (211 PS)
Hubraum:
6.750 ccm
Lackierung:
Burgunderrot
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige
Baujahr:
1979
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
184 kW (250 PS)
Hubraum:
6.750 ccm
Lackierung:
Grün metallic
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Grün
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1986
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
155 kW (211 PS)
Hubraum:
6.750 ccm
Lackierung:
Sage green matallic
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige

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