Jaguar Oldtimer

Daten Jaguar Land Rover

Rechtsform: Limited

Gründung: 1922 (Damals noch als "Swallow Sidecars")

Sitz: Coventry, Vereinigtes Königreich

Mitarbeiter: 37.005 (Stand Dezember 2016)

Webseite: http://www.jaguar.de

Die Automarke Jaguar ist stammt aus dem britischen Unternehmen Jaguar Land Rover. Im englischen Whitley gibt beherbergt das Unternehmen ein Entwicklungszentrum. Ab Ende 1989 gehörte das Unternehmen zur Premier Automotive Group von Ford, die es im März 2008 zusammen mit Land Rover an den indischen Konzern Tata Motors verkaufte.

Im Dezember 2012 wurde die Land Rover Private Company auf die Jaguar Cars Limited übertragen und es entstand die Jaguar Land Rover Limited. Trotz der Zusammenführung werden beide Markennamen separat weitergeführt.

Die Herkunft des Labels „Jaguar“

Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 1922 durch Sir William Lyons im britischen Blackpool gegründet. Zunächst wurden nur Motorradbeiwagen, im Englischen als „Swallow Sidecars“ (kurz und prägnant SS) produziert.

Später zog die Firma in eine etwas größere Werkstatt um und bot zusätzlich Klempner- und Reparaturarbeiten an Karosserien an. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte das Namenskürzel „SS“ politisch recht belastet und schien eine Bedrohung für den Verkaufserfolg werden zu können.

Bereits im Jahre 1935 war die Modellbezeichnung Jaguar aus der Taufe gehoben worden, doch erst im Jahre 1945, unter dem Eindruck der Naziverbrechen und des Holocaust, wurde sie schließlich auf das gesamte Unternehmen übertragen.

Der britische Designer Gordon Crosby schuf dann schließlich mit „The Leaper“, der berühmten zum Sprung ansetzenden schlanken Raubkatze, auch die passende Kühlerfigur für das neue automobile Label.

Es kann nur vermutet werden, dass der Nachname des Unternehmensgründers William Lyons bei der Namensfindung eine dominierende Rolle gespielt haben kann. Überlieferungen oder gar Belege hierfür sind jedoch nicht bekannt. Dass nicht der träge und massige Löwe, sondern der mit ihm verwandte schlanke und agile Jaguar der Namenspatron für das automobile Label wurde, mag mit der generell sportlich-eleganten Philosophie der Automarke korrespondieren.

Die Geschichte der Marke Jaguar

Die Geschichte der Marke Jaguar begann im Jahre 1922 als Swallow Sidecars im britischen Ort Blackpool. Gemeinsam mit William Walmsey produzierte hier William Lyons Seitenwagen für Motorräder.

Ab 1927 fertigte man schließlich Chassis im sportiven und eleganten Stil für das britische Fahrzeuglabel Austin. Seit 1931 konnte man dann endlich eigene sportliche Fahrzeuge mit niedrigem Schwerpunkt unter den Bezeichnungen Swallow oder Standard herstellen, die unter dem gemeinsamen Dach-Label SS am Markt angeboten wurden.

Anfänglich entstand der SS lediglich als zweisitziger Sportwagen. 1935 kamen schließlich die ersten viertürigen Limousinen hinzu, die sich neben den konkurrierenden und weitaus teureren Modellen aus der Produktion von Bentley und von Alvis schnell als preiswerte sportive Automobile am britischen Markt einen klangvollen Namen erwerben konnten.

Ab 1945 wurde schließlich vollständig unter dem automobilen Label als Jaguar firmiert. Ein neu konzipierter sogenannter XK-Motor, welcher über die zwei charakteristischen obenliegenden Nockenwellen (DOHC) verfügte, eine signifikant sportive Linienführung der Karosserie und eindrucksvolle Fahrleistungen, markierten die Kernelemente der neuen Marke Jaguar.

Den Ruf, imposante Sportlimousinen fertigen zu können, vermochte das Label Jaguar schließlich in den 1950er Jahren mit mehreren Siegen bei der Tour de France für Automobile und bei der Europäischen Tourenwagen-Meisterschaft insgesamt recht eindrucksvoll unter Beweis stellen. In den 1960er Jahren wurden besonders der sogenannte E-Type und auch der S-Type zu Verkaufserfolgen des Labels Jaguar auch im internationalen Maßstab. 1966 fusionierte Jaguar schließlich mit der British Motor Corporation (BMC) zur British Motor Holding (BMH), blieb jedoch als eigenständiges automobiles Label erhalten. Später erfolgte wiederum eine Fusion zu British Leyland.

In den 1970er Jahren konnte das Unternehmen Jaguar schließlich am internationalen Automobilmarkt mit einem V12-Motor und mit der Modellserie des XJ brillieren.

In den 1980er Jahren konnte bei Jaguar durch gezielte Selektion der Zuliefererbetriebe endlich der Standard von Daimler-Benz erreicht werden und die Absatzzahlen stiegen entsprechend stark an. Das Label Jaguar wurde gemeinsam mit Daimler unter der Dachmarke der Jaguar Car Holdings geführt.

Zu Beginn der 1990er Jahre kaufte die Ford Motor Company Jaguar auf. Das Label Jaguar konnte die Gewinnzone erreichen und engagierte sich überaus stark im Motorsport. 2007 wurde Jaguar an die indische Tata Group veräußert.

Entstehung und Entwicklung des Labels Jaguar

Das berühmte automobile Label Jaguar hat sich seit 1922 sukzessive aus der Produktion von Motorradseitenwagen heraus entwickelt. Mit vorrangig zweisitzigen Sportwagen unter der Dachmarke SS, legte Jaguar schließlich den Grundstein für sein Image als preiswerterer Hersteller von sportlichen Limousinen mit respektablen Fahrleistungen neben den teureren Konkurrenzmarken von Bentley und von Alvis.

Die eigentliche Geburtsstunde des Labels Jaguar datiert jedoch erst auf das Jahr 1945. In den Folgejahren gelang es dem Unternehmen, sich durch wichtige technische Neuerungen wie zum Beispiel durch den XK-Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen und halbkugelförmigen Brennräumen, durch die selbsttragende Karosserie und die Front mit den beiden charakteristischen Doppelscheinwerfern und schließlich auch durch zielstrebiges Engagement im internationalen automobilen Motorsport, ein positives Image im gehobenen Marktsegment zu etablieren und eindrucksvolle internationale Verkaufserfolge zu generieren.

Jaguar konnte sich als Label vor allem auf teils offene zwei- und viersitzige sportive Fahrzeuge, gleichzeitig aber auch auf luxuriöse Reiselimousinen, teils sogar mit verlängertem Radstand, stützen. Erst in den 2000er Jahren kamen schließlich auch SUV-Modelle zur Produktpalette hinzu.

Eine gezielte Selektion unter den Zuliefererbetrieben ermöglichte schließlich den Anschluss an die qualitativen Standards von Daimler-Benz, was sich in einem entsprechenden Image der Marke Jaguar und selbstverständlich auch in den entsprechenden Verkaufszahlen durchaus positiv bemerkbar machte.

Im Marktsegment der exklusiven Sportwagen und Coupés sowie der Cabriolets, aber auch bei den luxuriösen Reiselimousinen, zählt das Label heute zweifelsfrei zum automotiven internationalen Premium-Segment am Markt.

Jaguar XK 140 Coupé

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Jaguar SS 100 2.5 Roadster

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Jaguar MK II Limousine

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Die maßgeblichen Gründerväter der Marke

William Lyons und William Walmsley müssen als maßgebliche Gründerväter des Labels Jaguar genannt und angeführt werden.

Aber auch der berühmte und international renommierte britische Designer Gordon Crosby, der mit „The Leaper“ letztendlich den zum Sprung ansetzenden Jaguar als repräsentative Kühlerfigur des Labels schuf, sollte an dieser Stelle im Zusammenhang mit den Gründervätern dieser Marke unbedingt personalisiert werden.

Lokalisierung der ersten Produktionsstätten von Jaguar

Begonnen hat die Unternehmensgeschichte von Jaguar als Swallow Sidecars in einer kleinen Werkstatt im britischen Ort Blackpool. Blackpool ist eine englische Küstenstadt an der Irischen See und unmittelbar in der Grafschaft Lancashire gelegen.

Aus Kapazitätsgründen wurde dann schließlich im Herbst des Jahres 1926 der Umzug in eine größere Werkstatt gewagt, in welcher schließlich auch Reparaturen von Auto-Karosserien möglich werden sollten. 1928 wurde die Produktion schließlich nochmals nach Foleshill, am Rande der Stadt Coventry, verlagert. Erst hier konnte schließlich auch die Produktion eigener Kraftfahrzeuge aufgenommen werden.

Verlagerung der Produktionsstätten von Jaguar

Eine erste Verlagerung der Produktionsstätten von Jaguar erfolgte, aus Kapazitätsgründen, wie bereits erwähnt, schon im Jahre 1926 innerhalb der Stadt Blackpool. 1928 erfolgte eine weitere Verlagerung der Produktionskapazitäten nach Foleshill, am Stadtrand von Coventry.

Durch die Übernahme des insolventen Karosseriebauers Holbrook Bodies aus Coventry, im Jahre 1933, kam es zur Auslagerung von Produktionskapazitäten in die Holbrook Lane von Coventry. Weitere Verlagerungen von Produktionskapazitäten von Jaguar gingen schließlich mit dem Zukauf der Tochtergesellschaft Daimler Motor Company von Birmingham Small Arms Company im Jahre 1960 einher.

Die Fusionen zur British Motor Corporation (BMC) von 1966 und schließlich zur Britisch Leyland Motor Corporation (BLMC) von 1968 brachten weitere Verlagerungen von Produktionskapazitäten bei Jaguar mit sich. Ebenso auch der Verkauf an die US-amerikanische Ford Motor Company und die nachfolgende Veräußerung an die indische Tata-Gruppe.

Die wesentlichen Charakteristika dieser Marke

Bereits von Anfang an definiert sich die Marke Jaguar als sportliches Label, welches auf innovative und leistungsstarke Sportwagen und Reiselimousinen setzt, die sich deutlich unterhalb des Preisniveaus der Konkurrenten in Gestalt von Rolls-Royce, von Bentley und von Aston Martin befinden.

Bezüglich der qualitativen Aspekte und letztendlich auch der Standards ist Jaguar permanent bestrebt, die bei Daimler-Benz üblichen Normen zu erreichen und letztendlich auch möglichst langfristig zu halten.

Sportwagen in offener (Cabriolet) oder alternativ auch in geschlossener Ausführung (Coupé) markieren dabei den Kern des Labels der britischen Automobilmarke Jaguar ebenso, wie luxuriös ausgestattete Reiselimousinen, in der Vergangenheit durchaus auch schon mit V12-Motorisierung und mit verlängertem Radstand. Obwohl sich das Label Jaguar als Marke unterhalb des Selbstverständnisses und des Preisniveaus von Bentley, von Rolls-Royce und auch von Aston Martin definiert, zählen die Fahrzeuge dieses Herstellers dennoch zum internationalen automobilen Premium-Segment.

Umfangreiche technische Innovationen und eindrucksvolle Standards tragen insgesamt erfolgreich zu dieser Charakterisierung der britischen Automarke Jaguar am internationalen Markt bei.

Der Erfolg der Marke: damals und heute

Von Anfang an gründete sich de Erfolg der Marke Jaguar eindrucksvoll auf ihrem recht sportlichen Charakter. Ein Anspruch, der auch durch ein intensives Engagement dieses Herstellers im Bereich des Motorsports manifestiert und deutlich unterstrichen wird. Mit der Eigenmarke Jaguar-Racing beteiligte sich der Hersteller jahrelang auch eindrucksvoll im Bereich des Formel-1-Geschehens auf der internationalen Bühne.

Zahlreiche technische Innovationen im Bereich des Motors, der Radaufhängungen und des Karosseriebaus festigten den Ruf des Herstellers Jaguar am internationalen Markt bereits seit Kriegsende zunehmend.

Motortechnisch ist ein gutes Durchzugsverhalten bei gleichzeitiger Laufruhe inzwischen ein zentrales Charakteristikum der Marke Jaguar, welches von den Kunden in aller Welt zu Recht erwartet und voraus gesetzt wird. Der britische Hersteller Jaguar ist inzwischen sogar bei der Produktion von Fahrzeugen mit Benzin-, wie aber alternativ auch mit Dieselmotor, überaus erfolgreich aufgestellt.

Die kritische Selektion bei den Zulieferbetrieben, die bereits in den 1980er Jahren einsetze, bewirkte für Jaguar letztendlich einen Quantensprung in Sachen Qualität und Imagebildung. Somit konnte der Anschluss an die eindrucksvollen Niveaus erzielt werden, die am internationalen automobilen Markt letztendlich von Daimler-Benz repräsentiert werden.

Im Kontext der automobilen Oberklasse wird das Label Jaguar heute längst dem internationalen Premium Preissegment zugerechnet und auch hierzulande gleichrangig, im Hinblick auf Image und repräsentativen Charakter, mit Daimler-Benz, mit BMW und mit Audi genannt.

Sportliche Limousinen in Leichtbauweise und reinrassige Sportwagen in zweisitziger Ausführung, als Cabriolet oder alternativ auch als Coupé, zählen dabei heute ebenso zum Kernprogramm des traditionsreichen britischen Labels Jaguar, wie die Luxuslimousinen und seit einiger Zeit auch die SUVs.

Vor allem mit den SUVs wird versucht, marktkonform zu produzieren.

Preis auf Anfrage
Baujahr:
1953
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
119 kW (162 PS)
Hubraum:
3.442 ccm
Lackierung:
Schwarz
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Rot
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1956
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
142 kW (193 PS)
Hubraum:
3.442 ccm
Lackierung:
Grau
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Grau
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1956
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
162 kW (220 PS)
Hubraum:
3.781 ccm
Lackierung:
Rot
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Schwarz
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1963
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
198 kW (269 PS)
Hubraum:
3.781 ccm
Lackierung:
British racing green
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1966
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
198 kW (269 PS)
Hubraum:
4.235 ccm
Lackierung:
Opalescent grey
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Rot
59.900,00 EUR
Baujahr:
1967
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
154 kW (210 PS)
Hubraum:
3.442 ccm
Lackierung:
Dunkelblau
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Rot
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1968
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
195 kW (265 PS)
Hubraum:
4.235 ccm
Lackierung:
Wiilow green
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Grün
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1968
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
198 kW (269 PS)
Hubraum:
4.235 ccm
Lackierung:
Schwarz
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige
16.900,00 EUR
Baujahr:
1993
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
163 kW (222 PS)
Hubraum:
3.980 ccm
Lackierung:
Kingfisher blue metallic
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Beige

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