BMW Oldtimer

Daten der BMW AG

Rechtsform: Aktiengesellschaft

Gründung: 07.03.1916

Sitz: München, Deutschland

Mitarbeiter: 34.500 (Stand Dezember 2014)

Webseite: www.bmw.de

Der Name BMW steht für Bayerische Motorenwerke und nimmt dabei einen starken regionalen Bezug auf den Hauptsitz des automobilen Unternehmens in der bayerischen Landeshauptstadt, in 80788 München, Petuelring 130, in Anspruch, wo sich die Zentrale des Konzerns befindet.
Der Konzern hat sich vor allem seit den 1960er Jahren unter der Marke BMW als Hersteller hochpreisiger, komfortabel ausgestatteter und gut motorisierter Reisewagen mit sportlichem Anspruch einen Namen gemacht und zählt damit zu den sogenannten Premiumherstellern. Daneben zielt die Marke Mini mit Retro-Modellen auf jüngere, lifestyle-orientierte Kundschaft ab, während bei Rolls-Royce in geringer Stückzahl höchstpreisige Luxuslimousinen entstehen.

Im Gegensatz zu manch anderen spektakulären Namensfindungen bei Automobilkonzernen, erfolgte die eher schlichte Namensgebung bei BMW am 21. Juli des Jahres 1917. Seinerzeit wurden nämlich die einstigen Rapp-Motorenwerke in Bayerische Motorenwerke, kurz BMW, umbenannt.
Die ursprünglichen Rapp-Motorenwerke hatten mit der Flugmaschinenfabrik eines gewissen Gutav Otto zu den Bayerischen Motorenwerken (BMW) fusioniert. Um den lokalpatriotischen Aspekt deutlich zum Ausdruck zu bringen, fanden sich die blau-weißen Landesfarben Bayerns schließlich dann auch im Logo von BMW wieder.

Die Geschichte der Marke BMW

Die Ursprünge der Marke Bayerische Motorenwerke (BMW) liegen im süddeutschen Bundesland Bayern. Ihre Keimzellen waren zwei grundverschiedene Werke in Gestalt der erst im Jahre 1913 in München gegründeten Rapp-Motorenwerke und der Flugmaschinenfabrik des Gustav Otto.
Im Jahre 1917 wurde das berühmte BMW-Emblem mit dem Symbol des sich drehenden Propellers geboren, welcher an die Flugmaschinenfabrik von Gustav Otto erinnern sollte und auch die blau-weißen Landesfarben trägt.
Das erste BMW-Motorrad, die berühmte sogenannte R-32-Maschine, wurde durch den bayerischen Hersteller im Jahre 1923 gebaut und auf den Markt gebracht. Erst im Jahre 1928 wurde BMW schließlich außerdem auch noch infolge einer Betriebsübernahme zum Automobilhersteller.
Im Jahre 1934 wurde schließlich die Autarkie des bis dahin immer noch unter dem Dach der Automobil- und Motorradfertigung betriebenen Flugmotorenbaus begründet. 1948 setzte schließlich auch bei BMW mit der erneuten Produktion von Motorrädern und von Automobilen der schwierige Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Erst im Jahre 1961 hatte sich das Label BMW als Automobil- und Motorradhersteller innerhalb des Premium-Segments in seinen Grundzügen vollständig etabliert.

Entstehung und Entwicklung des Labels BMW

Die Marke BMW entstand aus der Fusion eines Münchner Motorenwerkes (der ehemaligen Firma Karl Rapp) mit der Flugmaschinenfabrik von Gustav Otto. Insider sehen jedoch die eigentlichen Ursprünge der Marke BMW in einer Firma namens Schneeweis, die im sächsischen Chemnitz beheimatet war. In dieser Chemnitzer Firma, die als Vorläufer der Münchner Rapp Motorenwerke GmbH gilt, wurden nämlich bereits vor Beginn des Ersten Weltkrieges Motoren für deutsche Luftschiffe gebaut. Auf dieses technische und personelle Knowhow konnte BMW später nämlich zurück greifen und verdankt ihm wohl letztendlich auch einen großen Teil seines Erfolges.

Die eigentliche Marke BMW, so wie wir sie heute mit teuren, techniklastigen, fortschrittlichen, leistungsfähigen und vor allem auch komfortablen Automobilen und durchaus auch Motorrädern in Verbindung bringen, wurde jedoch in ihren Grundzügen erst vergleichsweise spät, nämlich zu Beginn der 1960er Jahre geboren.

BMW 327 Cabriolet

Vorkriegs BMW

BMW M 635 CSi Coupé

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BMW 2002 Turbo Rennversion

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Die maßgeblichen Gründerväter der Marke

Als Gründer der Marke BMW kommen verschiedene Personen in Betracht. Zunächst natürlich einmal Karl Rapp und Gustav Otto, die Inhaber der Rapp Motorenwerke GmbH und der Flugmaschinenfabrik Otto. Ebenfalls jedoch die Herren Dörhöfer aus Berlin und Schneeweis aus Chemnitz, die beiden Inhaber der in Chemnitz beheimateten Luftschiff-Motoren-Werke Schneeweis.

Auch der umstrittene Industrielle Herbert Quandt, der mit seinem Kapital schließlich zu Beginn der 1960er Jahre die Selbständigkeit der BMW AG wahren und so auch den Grundstein für die Produktion des als „Neue Klasse“ bezeichneten BMW 1500 legte, welcher schließlich mit seinen Nachfolgemodellen zu einem durchschlagenden Erfolg wurde, muss in einem Atemzug mit den legendären Gründern der Marke BMW genannt und anerkannt werden.

Lokalisierung der ersten Produktionsstätten von BMW

Die aller erste Produktionsstätte der BMW GmbH, später BMW AG, befand sich in München 13, in der Lerchenauer Straße 76. Diverse Übernahmen, so zum Beispiel der Fahrzeugfabrik Eisenach A.G., Neugründungen von Töchtern, wie der BMW Flugmotorenfabrik Allach GmbH, der BMW Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH, ferner die Übernahme der Brandenburgischen Motorenwerke in Berlin-Spandau und leider auch die sogenannte Arisierung der Argus Motoren Gesellschaft eines jüdischen Fabrikanten, führten zur Ausweitung der ursprünglich in München ansässigen Produktionskapazitäten.

Verlagerungen von Produktionsstätten von BMW

Mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach A.G. im Jahre 1928, in welcher bislang ein Automobil namens Dixi produziert worden war, wurde der ursprüngliche Motorradfabrikant BMW bekanntlich erst zum Automobilhersteller. Die gesamte Serienfertigung von Automobilen unter dem Label BMW erfolgte von da an ausschließlich in Eisenach, beziehungsweise sie wurde hierhin verlagert.

Mit der Umwandlung dieses Betriebsteils in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) im Jahre 1952 musste die gesamte Fertigung von Automobilen nunmehr nach München verlagert werden. Unter Eberhard von Kuenheim (BMW-Vorstandsvorsitzender von 1970 bis 1993) entstanden schließlich auch Produktionskapazitäten der BMW AG in Regensburg und in Berlin-Spandau, im benachbarten Österreich sowie auch in Südafrika und schließlich in den USA.

Die wesentlichen Charakteristika dieser Marke

Die Marke BMW ist traditionell besonders bekannt für ihre hochpreisigen, leistungsstarken, komfortablen und meist auch üppig motorisierten Reiselimousinen. Aufgrund ihrer starken Motorisierung und des charakteristischen Heckantriebs stehen diese Automobile des Premiumsegments, kenntlich an ihrer typischen doppelten Niere im Kühlergrill, stets aber auch für einen gewissen sportiven Anspruch und für jede Menge an fortschrittlicher Technik.

Der Erfolg der Marke: damals und heute

In der Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg favorisierte BMW vor allem den Flugmotorenbau. Die Fertigung von Automobilen und Motorrädern wurde eher zum Nebenkriegsschauplatz. Umfangreiche Erfahrungen als Motorradfabrikant und entsprechende Erfolge konnte BMW als Heereslieferant während des Zweiten Weltkriegs vorweisen.

Der Erfolg als Automobilhersteller im Premium-Segment wurde erst vergleichsweise spät, nämlich zu Beginn der 1960er Jahre, mit der sogenannten „Neuen Klasse“ in Gestalt des BMW 1500 begründet.

Heute steht BMW vor allem für hochpreisige, innovative und sportive Limousinen und zählt unangefochten zu den 15 größten und erfolgreichsten Automobilherstellern der Erde. Das börsennotierte Unternehmen konnte allein im erfolgreichen Geschäftsjahr 2016 knapp 2,4 Millionen Fahrzeuge weltweit absetzen.

Preis auf Anfrage
Baujahr:
1935
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
40 kW (55 PS)
Hubraum:
1.898 ccm
Lackierung:
Blau-grau
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Blau
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1938
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
40 kW (55 PS)
Hubraum:
1.971 ccm
Lackierung:
Dunkelblau
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Blau
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1955
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
53 kW (72 PS)
Hubraum:
2.077 ccm
Lackierung:
Fischsilber
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Blau
74.000,00 EUR
Baujahr:
1959
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
103 kW (140 PS)
Hubraum:
3.168 ccm
Lackierung:
Silber-blauazurit
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Rot
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1972
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
147 kW (200 PS)
Hubraum:
3.003 ccm
Lackierung:
Rot
Innenausstattung:
Stoff
Innenraumfarbe:
Schwarz

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