Aston Martin Oldtimer

Daten der Aston Martin Lagonda Limited

Rechtsform: Limited

Gründung: 1913 (als Bamford & Martin Ltd.)

Sitz: Gaydon, Warwickshire, Großbritannien

Webseite: www.astonmartin.com

Aston Martin gehört zu Großbritannien wie Fish & Chips oder das triste Wetter. Der britische Sportwagenhersteller wurde 1913 vom Unternehmer und Rennfahrer Lionel Martin und dem Ingenieur und Rennfahrer Robert Bamford unter dem Namen Bamford & Martin Ltd. gegründet. Bereits 1915 wurde der erste Wagen unter der Marke Aston-Martin gebaut. Die Firmengründer erhoben dabei den Anspruch, einen Rennwagen für die Straße zu konstruieren und engagierten sich im Rennsport. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstanden nur wenige Exemplare des Aston Martin.

Der Dienstwagen von James Bond

1947 übernahm der Unternehmer David Brown die Führung des Unternehmens. In den Modellen finden sich bis heute seine Initialen DB. Unter seiner Führung erzielte das Unternehmen Erfolge im Rennsport, seine Firmenpolitik war erfolgreich. Dennoch musste er 1972 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten das Unternehmen verkaufen. Nun übernahm Ford das Unternehmen. In den 1990er Jahre feierte das Unternehmen sein 80-Jähriges Jubiläum und hatte bis dato rund 16.000 Fahrzeuge hergestellt. Die Produktionsstätte befand sich in Newport Pagnell. Aston Martin wurde als Marke vor allem durch die Auftritte in den James-Bond-Filmen bekannt. Erstmals fuhr der Geheimagent im Film in Goldfinger im Jahr 1963 einen Aston Martin DB5.

 

Der Blick zurück

Doch werfen wir einen genaueren Blick auf die Geschichte des legendären Aston Martin. Lionel Martin und Robert Bamford sind zwar passionierte Rennfahrer, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Zum Namen der Marke kommt es, als Martin 1914 an einem Rennen in Aston Hill teilnimmt. Die Teilnahme war zwar nicht von Erfolg gekrönt, aber der Name des Unternehmens war geboren. 1915 entstand ein erster Prototyp eines straßenfähigen Sportwagens mit dem Namen Coal Scuttle. Bramford verlässt das Unternehmen bald, da er kein Interesse an der von Martin geplanten Serienproduktion der Fahrzeuge hat. Stattdessen steigt der amerikanische Millionär Louis Zborowski in das Unternehmen ein. Das bringt vor allem finanzielle Sicherheit. Doch der Amerikaner ist auch als Rennfahrer unterwegs und kann im Jahr 1922 erste Erfolge in Brooklands verbuchen und erste Geschwindigkeitsrekorde brechen. Doch die Passion für den Rennsport wird sein Verhängnis, er kommt 1924 bei einem Rennen in Monza ums Leben. Das bedeutet für Martin den finanziellen Untergang und den Konkurs des Unternehmens1925. Lionel Martin verlässt das Unternehmen und stirbt 1945 bei einem Verkehrsunfall. Nach dem Ausstieg Martins führen Lord Charnwood, Augustus Cesare Bertelli und William Somerville Renwick das Unternehmen.

Aston Martin DB 5 („James Bond“) Coupé 1964

Aston Martin DB 5 („James Bond“) Coupé 1964

Aston Martin V8 Volante Cabriolet 1987

Aston Martin V8 Volante Cabriolet 1987

Aston Martin DB 2/4 Coupé 1955

Aston Martin DB 2/4 Coupé 1955

Neue Geschäftsführer

Unter dieser Regie entstehen die Modelle International, Le Mans, Mark II & Ulster. Auch im Rennsport zeigen sich konstante Erfolge in wichtigen Rennen. Der nächste Führungswechsel folgte bereits 1932 mit dem Kauf durch Sir Arthur Sutherland und der Geschäftsführung seines Sohnes. Die neue Führung möchte zivile Fahrzeuge bauen und die Erfolge im Rennsport und das gute Image auch auf die allgemeinen Straßen übertragen. Dieser Plan gelingt so erfolgreich, dass sich 1935 die ersten Automobil-Fanclubs gründen. Allein der Aston Martin Owners Club führt bis heute rund 5.000 Mitglieder. Bertelli verlässt 1936 das Unternehmen, das sich zunehmend aus dem Rennsport zurückzieht.

 

Der Zweite Weltkrieg

Bemüht man die Statistik, hat Aston Martin bis 1945 alle zwei Wochen ein Auto gebaut, also insgesamt etwa 700 Stück. Bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht, erscheint das Modell Atom. Doch mit dem Krieg muss die Arbeit am modernen Stromliniendesign zunächst eingestellt werden. Mit dem Kriegsende folgen weitere finanzielle Schwierigkeiten. Hier schaltet sich der britische Unternehmer David Brown ein, der bis dato erfolgreich Traktoren verkauft hat und damit ein reicher Mann wurde. Der Unternehmer hat ein Faible für Sportwagen und kauft daher nicht nur Aston Martin, sondern auch den Sportwagenhersteller Lagonda und vereint die beiden Unternehmen. So entsteht das Modell DB1, ein Drophead-Coupé.

Neue Modelle und filmreife Auftritte

Mit dem Aston Martin DB2 kehrt auch der Erfolg im Rennsport zurück. Mit den Modellen DB3 und DB4 kann Aston Martin sein Image als Straßenrennwagen ausbauen. 1963 folgt dann der große Auftritt in Hollywood. Der Aston Martin DB5 wird zum Dienstwagen des Geheimagenten James Bond 007. Der Aston Martin wird dank der Streifen Goldfinger und Thunderball zur Legende. Das Modell DBS V8 aus dem Jahr 1972 baut diesen Mythos nochmal aus. Doch neue Finanzprobleme führen zum Verkauf an Unternehmer aus Birmingham. Bis in die 1980er Jahre werden die Modellreihen Vantage, Volante & Vantage Zagato hergestellt. Der Virage wird später zum erfolgreichsten Modell aus dem Haus Aston Martin. Seit 1991 gehört Aston Martin vollständig zur Ford Motor Company. Im Jahr 2007 verkauft Ford seine Anteilsmehrheit an das britische Rennsportunternehmen Prodrive.

Preis auf Anfrage
Baujahr:
1955
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
103 kW (140 PS)
Hubraum:
2.922 ccm
Lackierung:
Grau metallic
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Rot
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1965
Getriebeart:
Manuell
Leistung:
234 kW (318 PS)
Hubraum:
3.995 ccm
Lackierung:
Hellgelb
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Schwarz
Preis auf Anfrage
Baujahr:
1970
Getriebeart:
Automatik
Leistung:
254 kW (345 PS)
Hubraum:
5.340 ccm
Lackierung:
Dunkelgrün
Innenausstattung:
Leder
Innenraumfarbe:
Schwarz

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